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2017-01-07:

Die "neue" Hauptstraße: Wie wird man allen Anforderungen und Wünschen gerecht?

Auch der Kinderschutzbund in Höchstadt hat die aktuelle Situation in der neu und schön gestalteten Hauptstraße vor allem unter dem Aspekt der Gefährdung von Passanten, jung wie alt, aber natürlich vorrangig im Hinblick auf Kinder diskutiert.
Bewusst sollte allen sein, das es keine Lösung geben wird, die allen Anforderungen und Wünschen gerecht werden kann.
Geschäftsleute wollen ihren Kunden eine direkte Zufahrt ermöglichen. Die Anfahrt für Anwohner und Zulieferer, diese vor allem mit größeren Fahrzeugen, muss gewährleistet sein. Ebenso natürlich wichtige Rettungswege. Vor allem dürfen dort jedoch keine Unfälle passieren!
Das Risiko für Unfälle schätzt der Kinderschutzbund allerdings aktuell sehr hoch ein.
Kinder, die zum Beispiel "Am Graben" im Brunnenbereich spielen werden, nehmen die Sitzgelegenheiten nicht als Barriere zur viel und vor allem viel zu schnell befahrenen Straße wahr. Sie werden im Spieleifer einfach auf die Hauptstraße rennen, ohne auf den Verkehr zu achten. Gleiches gilt für den gesamtem Hauptstraßenbereich, in dem eine Trennung zwischen Lauf- und Fahrbereich nicht mehr erkenntlich ist. Sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer.
All das wäre aber ein viel kleineres Problem, wenn wirklich sichergestellt werden kann, dass die für diesen Bereich vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit eingehalten würde.
Und das auch von Ortsunkundigen und nicht nur "wissenden" Höchstadtern.

Hierzu wünscht sich der Kinderschutzbund Höchstadt eine offene Diskussion im Stadtrat, dem Verkehrsauschuss zusammen mit weiteren benötigten Experten.
Es muss aus Sicht des Kindeschutzbundes unmissverständlich klar sein, wie schnell hier gefahren werden darf, auch wenn man das Schild mit dem Spielstraßensymbol "übersieht".
Diskussionsstoff gibt es hier sicherlich genug über bauliche Maßnahmen in Form von Pflanzkübeln, die ein schnelles Fahren unmöglich machen, digitalen Geschwindigkeitsanzeigen, Fahrbahnschwellen oder aber evtl. verkehrsregelnden Maßnahmen wie Einbahnstrassenverkehr (Zulieferer und Rettungsdienste frei).
In der bayerischen Verfassung werden Kinder besonders geschützt, was im Übrigen auch für Behinderte gilt. Der Kinderschutzbund Höchstadt fordert die Entscheider auf, dies bei den definitiv nötigen Modifikationen der Hauptstraße zu berücksichtigen.
Es darf zu keinen Tragödien im neuen, schön gestalteten Innenstadtbereich kommen!

Für das Vorstandsteam: Sven Berwein;

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